Stadtspaziergang zur Lesben*geschichte

Lesben* haben in Frankfurt am Main seit Jahrzehnten ihre Spuren hinterlassen. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg durch die Stadt und uns schauen  Plätze sowie Denkmäler und ehemalige Wohnorte an.  Wir verfolgen die Lebensspuren bekannter und weniger bekannter Frauen*, die offene oder versteckte Liebesbeziehungen mit Frauen* gelebt haben. Die Tour endet in einen Café mit historisch feministischem Hintergrund, wo wir uns über das Erfahrene des Spaziergangs austauschen.

Termin: Freitag, 2.8., 19.00 bis ca. 23.00 Uhr
Treffpunkt: LIBS
Kosten: 12 EUR (Ermäßigung nach Absprache)
Anmeldung im LIBS: info@libs.w4w.net oder 069 – 28 28 83

»Frankfurter Engel«

In Frankfurt am Main wurde 11.12.1994 das »Mahnmal Homosexuellen-Verfolgung« als erstes seiner Art in Deutschland installiert. Gestaltet hat es Rosemarie Trockel. Seit 25 Jahren ist der »Frankfurter Engel« auf dem Klaus-Mann-Platz in der Frankfurter Innenstadt mit folgender Inschrift zu finden:

Homosexuelle Männer und Frauen wurden im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet. Die Verbrechen wurden verleugnet, die Getöteten verschwiegen, die Überlebenden verachtet und verurteilt. Daran erinnern wir in dem Bewußtsein, dass Männer, die Männer lieben und Frauen, die Frauen lieben, immer wieder verfolgt werden können.
Frankfurt am Main, Dezember 1994