Scham – ein Selbsterfahrungsworkshop

Wer kennt nicht das Gefühl, sich in „Grund und Boden“ zu schämen? In solchen Momenten ist die Welt um uns voller Augen, die uns anstarren. Wir fühlen uns den Blicken anderer ausgesetzt. Am liebsten möchten wir im Erdboden versinken.
Wir schämen uns, weil wir etwas gesagt oder getan haben, was unangemessen scheint, oder wir uns unzulänglich fühlen, oder wir den herrschenden Erwartungen, Normen nicht entsprechen (z.B. dem herrschenden Schönheitsideal) u.v.m.
Wir befürchten, von anderen ausgelacht und zurückgewiesen zu werden. Scham trifft uns in unserem Selbstwert.
Dabei kann Scham durchaus hilfreich sein. In ihrer natürlichen Form schützt sie unseren ganz persönlichen privaten Raum, sorgt dafür, unsere und die Grenzen anderer zu achten, spielt eine wichtige Rolle in unserem Zusammenleben. Meist aber verbergen wir unsere Scham und damit verbundene Verletzungen und Gefühle, weil es peinlich und schwer ist, sich damit zu zeigen.

In diesem Workshop nähern wir uns dem Thema Scham behutsam und wertschätzend.
Erfahrungsorientierte Übungen unterstützen, kleine Schritte nach vorn zu wagen und zu erfahren, dass es anderen ähnlich geht.

Für Frauen* , Lesben jeglichen Alters, die Lust und Mut haben, im geschützten Rahmen einer festen Gruppe, sich selbst und anderen zu begegnen, „Betroffene“, die sich für das Thema Scham interessieren.

Leitung: Brigitte Ebers, Pädagogin, Ausbildung Gestalttherapie (DVG)
Beginn: 23. September, insgesamt 6 Abende von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Termine: 23.9.; 14.10.; 28.10.; 11.11.; 25.11.; 9.12.
Kosten: 90,- Euro (Ermäßigung nach Absprache)
Ort: LIBS, Erdgeschoss
Verbindliche Anmeldung bitte per Mail direkt an Brigitte Ebers, bebers@web.de

In Kooperation mit LIBS e.V.