Wenn’s mir GUT geht, bin ich GESUND
Lesbische* Lebensweisen und Gesundheit

Veranstaltungsreihe
LIBS Veranstaltungsreihe - Wenn's mir gut geht, bin ich gesund.

Lesbische Lebensweisen und Gesundheit – zur aktuellen Situation

Vorstellung der Studie queergesund mit Prof. Dr. Gabriele Dennert und Diskussion
Welchen Einfluss nehmen die gesellschaftlichen Bedingungen, in denen wir leben, auf die Gesundheit lesbischer, bisexueller und queerer Frauen*? Welche Veränderungen sind wichtig, um ihre Gesundheit zu fördern? Die Studie queergesund hat die Anliegen lesbischer, bisexueller und queerer Frauen* ins Zentrum gestellt und eine partizipative Bedarfserhebung durchgeführt. Die Ergebnisse sollen Diskussionen anstoßen und die Anliegen nichtheterosexueller Frauen* in Gesellschaft und Gesundheitsversorgung stärken.

Prof. Dr. Gabriele Dennert, Professur für Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität, Fachhochschule Dortmund, arbeitet schwerpunktmäßig zum Thema Gesundheit von LSBT* und ist Mitherausgeberin des Bandes „In Bewegung bleiben – 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben“ (Querverlag, 2007).

Termin: 4. Oktober 2017, 19.30 – 21.30 Uhr
Kosten: 2-5 EUR nach Selbsteinschätzung

Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen, dem psychosozialen Bereich und an alle Interessierten (geschlechterübergreifend).

 

Weibliche Sexualitäten und Gesundheit: „Vulva 3.0 – zwischen Tabu und Tuning“

Ein Dokumentarfilm von Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann
Anschließend moderierte Diskussion mit Regisseurin Ulrike Zimmermann und Sandra Maravolo (Sexualberatung, Inhaberin „Inside Her – Erotisches für Frauen“, Frankfurt)

Im Alltag begegnen uns immer wieder sexualisierte Bilder von Frauen, die Normen erzeugen und mit der Lebensrealität von Frauen oft nichts zu tun haben. Diese medialen und digitalen Bilder produzieren eine immer größer werdende Unzufriedenheit mit der eigenen Vulva, und freiwillige Genitaloperationen nehmen immer mehr zu.

Gleichzeitig besteht oft wenig konkretes Wissen über die eigenen Geschlechtsorgane und deren Funktionen. Somit wird eine neue Betrachtung auf weibliche Geschlechtsorgane und die bestehende Körpernormierung erforderlich.

Welche Begrifflichkeiten haben wir für unseren Körper, welche Bilder, welche Gefühle produzieren sie? Mit dem Film „Vulva 3.0“ (79 min) und der anschließenden Diskussion wollen wir uns den Themen stellen, um Zugänge zum eigenen Körper und mehr Selbstakzeptanz zu ermöglichen.

Termin: 24. November 2017, 19.30 – 21.30 Uhr
Kosten: 2-5 EUR nach Selbsteinschätzung

Die Veranstaltung richtet sich an lesbisch oder bisexuell lebende Frauen*.

In Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen e.V.

 

„Wurzeln und Flügel“ – Biographise Ressourcen in weiblichen Lebensgeschichten

Workshop mit Vera Ruhrus, Poesie- und Bibliotherapeutin, Systemische Beraterin und Erzählkünstlerin, Köln

In den Lebensgeschichten lesbischer Frauen sind häufig – neben auch schwierigen Momenten – Quellen der Kraft und des Lebensmutes zu finden. Diese können nahe und ferne weibliche Vorbilder, biologische und/oder geistige Ahninnen, Schriftstellerinnen, Roman- oder Filmfiguren, Freundinnen und der Kontakt zur Natur sein.

Zu den Quellen der Kraft gehören auch Träume und Tagträume – als Gegenentwurf zur momentanen Wirklichkeit und als Vision dessen, was sein könnte.

In dem Tagesworkshop werdet ihr den roten Faden eurer biographischen Ressourcen auf vielfältige Art und Weise, mit Hilfe kreativer Techniken wie biographisches Schreiben, Malen und Erzählen nachzeichnen.

Termin: 25. November 2017, 10.00 – 16.00 Uhr
Kosten: 5-8 EUR nach Selbsteinschätzung
Bitte anmelden unter info@libs.w4w.net oder 069 – 28 28 83

Die Veranstaltung richtet sich an lesbisch oder bisexuell lebende Frauen*.